Wandern am Königssee

This year I went with friends to the Königssee for hiking. Bringing together 11 people with different interests and fitness levels is not easy and we didn't succeed this time either. :-)

I had a room in a farmhouse. In retrospect a first class choice!

In diesem Jahr bin ich mit Freunden zum Wandern an den Königssee gefahren. 11 Leute mit unterschiedlichen Interessen und Fitnesslevels unter einen Hut zu bringen ist nicht einfach und ist uns auch dieses mal nicht gelungen. :-)

Ich hatte ein Zimmer in einem Bauernhaus. Im Nachhinein eine erstklassige Wahl!



St. Bartholomä und die Eiskapelle

The most famous picture of the Wolfgangsee is probably the chapel St. Bartholomä. You can get there by a strenuous hike or by boat. That was then also our choice. The chapel is already beautiful to look at, but we didn't stay long but walked straight on to the ice chapel. Through the forest, along a river bed up the mountain. The ice chapel is a snow field, from which a brook springs. If one walks up the creek bed to the ice cave, one experiences a temperature drop of 15 degrees at 5 meters. From cold to ice-cold, you have to experience that. Back at St. Bartholomä again, we stopped at the only fisherman at the Wolfgangsee and ate a freshly smoked char. A delicacy! The day was still young, we still wanted to do something, unfortunately the weather did not play along. For another hike too late and too wet, the museums overcrowded with tourists who also fled from the bad weather. In the end we ended up in a local museum that was unexpectedly quite interesting.

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Das berühmteste Bild vom Wolfgangsee ist wohl die Kapelle St. Bartholomä. Dorthin gelangt man durch eine anstrengende Wanderung, oder gemütlich mit dem Boot. Das war dann auch unsere Wahl. Die Kapelle ist schon schön anzusehen, wir hielten uns aber nicht lange auf sondern liefen gleich weiter zur Eiskapelle. Durch den Wald, an einem Flussbett entlang den Berg hinauf. Die Eiskapelle ist ein Schneefeld, aus dem ein Bach entspringt. Läuft man das Bachbett bis zum Eisfeld hinauf, erlebt man auf 5 Metern einen Temperatursturz von 15 Grad. Von kalt zu eiskalt, das muss man mal erlebt haben. Wieder zurück an St. Bartholomä machten wir Rast beim einzigen Fischer am Wolfgangsee und aßen einen frisch geräucherten Saibling. Eine Delikatesse! Der Tag war noch jung, wir wollten noch etwas unternehmen, leider spielte das Wetter nicht mit. Für eine weitere Wanderung zu spät und zu nass, die Museen überfüllt mit Touristen, die auch vor dem schlechten Wetter geflohen sind. Am Ende sind wir in einem Heimatmuseum gelandet, dass unerwarteter Weise recht interessant war.



Der Obersee und die Wasserfälle

If you go by boat to the other end of the Königssee, you can hike to the Obersee and on to the Röthbach-Wasserfall, the highest waterfall in Germany at 470m. Obersee is more beautiful than Königssee. Along the shore a hiking trail leads to the Fischunkelalm and on to the waterfall. We climbed the waterfall as far as we could. The lower scree slope was easy to climb, but on a third of the height there was the bare rock. Here we turned back. In the guesthouse on the shore of the Obersee we had a break with a glass of cold milk and a ham sandwich.
After returning to Schönau we walked to the Malerwinkel, a place in the rock with a postcard view of the Königssee. From here we continued along the shore to the Königssee waterfall, which is now besieged by the instagrammers with its natural pools. A steep path leads up the edge of the waterfall, up through the forest back to the official path. A beautiful, but also exhausting hike. On this day I earned my food.

Fährt man mit dem Boot ans andere Ende des Königssees, kann man bis zum Obersee und weiter bis zum Röthbach-Wasserfall, dem mit 470m höchsten Wasserfall Deutschlands, wandern. Der Obersee ist schöner als der Königssee. Am Ufer entlang führt ein Wanderweg bis zur Fischunkelalm und weiter bis zum Wasserfall. Wir stiegen den Wasserfall hinauf soweit es ging. Die untere Geröllhalde lies sich noch gut klettern, auf einem Drittel der Höhe kam aber der blanke Fels. Hier kehrten wir um. In dem Gasthaus am Ufer des Obersees machten wir Rast bei einem Glas kalter Milch und einem Schinkenbrot.

Nach der Rückkehr nach Schönau liefen wir noch bis zum Malerwinkel, eine Stelle im Fels mit postkartentauglichem Blick auf den Königssee. Von hier aus dann weiter am Ufer entlang bis zum Königssee Wasserfall, der mit seinen Naturpools inzwischen von den Instagrammern belagert wird. Es führt ein steiler Pfad am Rand des Wasserfalls hinauf, oben geht es dann durch den Wald wieder auf den offiziellen Weg zurück. Eine schöne, aber auch anstrengende Wanderung. An diesem tag habe ich mir mein Essen verdient.



EIsriesenwelt, Wimbach Klamm und der Zauberwald

Not far from the Königssee is the Eisriesenwelt. This is a huge cave with 42km of explored passages, the first kilometre of which is accessible. The name "Eisriesenhöhle" comes from the masses of ice that can be seen in the cave even in midsummer. Giant icicles, frozen lakes, walls of ice, accessed via stairs with 1400 steps. The cave is not illuminated, the ascent takes place with old-fashioned carbide lamps which emit a beautiful, soft light.
On the penultimate day we walked the only 200m long Wimbachklamm. Not very spectacular, but the further way to the Wimbach Castle was very nice. Passing a wide, dry riverbed, later through a forest, we reach a small hunting lodge with a beer garden after a half hour's walk.
The Hintersee is 15 minutes by car from the Wimbachklamm, we had time and drove there. The lake itself is rather for coffee trips. However, the magic forest located on the shore is impressive. Here there are still big boulders from a rockfall, on and around which a forest has grown in the meantime. It actually looks like the scenery of a fairy tale movie.

 

Unweit vom Königssee liegt die Eisriesenwelt. Das ist eine riesige Höhle mit 42km erforschten Gängen, von denen der erste Kilometer begehbar ist. Der Name "Eisriesenhöhle" kommt von den Eismassen, die selbst im Hochsommer in der Höhle zu sehen sind. Riesige Eiszapfen, zugefrorene Seen, Wände aus Eis, über Treppen mit 1400 Stufen erschlossen. Die Höhle ist nicht beleuchtet, die Begehung erfolgt mit altertümlichen Karbidlampen die ein schönes, weiches Licht abgeben. 

Am vorletzten Tag sind wir die nur 200m lange Wimbachklamm gelaufen. Nicht sonderlich spektakulär, dafür war der weitere Weg bis zum Wimbachschloss sehr schön. Vorbei an einem breiten, trockenem Flussbett, später durch einen Wald, erreicht man nach einem halbstündigen Marsch ein kleines Jagdschloss mit einem Biergarten.

Der Hintersee liegt 15 Autominuten von der Wimbachklamm entfernt, wir hatten Zeit und fuhren dorthin. Der See an sich ist eher was für Kaffeefahrten. Beeindruckend ist allerdings der am Ufer liegende Zauberwald. Hier liegen von einem Felssturz noch große Felsbrocken herum, auf und um diese herum inzwischen ein Wald gewachsen ist. Es sieht tatsächlich wie die Kulisse von einem Märchenfilm aus.


Reise: 19.03. - 22.03.2019