Tag 1

The journey to Croatia is long, so we have scheduled stopovers. Past Munich I drove over the Großglockner-Hochalpenstraße to Heiligenblut. The Großglockner pass road is fee-based but saves time and rewards with a great view from the Edelweißspitze. Just before Heiligenblut, a road leads to a glacier. It is not much ice, but the view is impressive.

Die Fahrt nach Kroatien ist lang, deshalb haben wir Zwischenstopps eingeplant. An München vorbei fuhr ich über die Großglockner-Hochalpenstraße bis Heiligenblut. Der Großglockner ist kostenpflichtig, erspart aber einen großen Umweg und belohnt mit einer tollen Aussicht von der Edelweißspitze. Kurz vor Heiligenblut geht eine Straße zu einem Gletscher. Es ist nicht mehr viel Eis zu sehen, trotzdem ist der Anblick beeindruckend.

Tag 2

Next stop Ljubljana, the capital of Slovenia. The road leads trough the Triglav National Park. Few people, rich, green forests, cristal clear rivers. Our hotel was on the outskirts of Ljubljana. After a shower we drove into the city. The city is very lively. On the riverside you can find everywhere small restaurants and streetcaffees, on the river party boats go up and down, the local beer tasted also very good. The city has flair and is worth a visit.

Nächste Station Ljubljana, die Haupstadt von Slowenien. Der Weg dorthin führt duch den Triglav Nationalpark. Wenig Menschen, satte, grüne Wälder, glasklare Flüsse. Unser Hotel lag am Stadtrand von Ljubljana. Nach einer Dusche fuhren wir in die Stadt. Die Stadt ist sehr lebendig. Am Flußufer findet man überall kleine Restaurants und Straßencaffees, auf dem Fluß fahren Partyboote auf und ab, das lokale Bier schmeckt auch sehr gut. Die Stadt hat Flair und ist einen Besuch wert.

Tag 3

At the departure next morning I found a nasty surprise. The fuel line of my motorcycle was leaking, the motorcycle stands in a gasoline pool. The required spare part was in stock at the local BMW dealer, with the help of my buddies the damage was quickly repaired and we could drive to Rabac. On the way we stopped at a dripstone cave. The largest and most beautiful in Europe, they say. That can be, I at least have not seen a bigger cave. From here we continued to Rabac. Our hotel was rather mediocre, but the beach was not far away. The beaches in Croation are stony, you can hardly walk there without shoes. The water is crystal clear and pleasantly cool.

Bei der Abfahrt gab es erstmal eine böse Überraschung. Die Benzinleitung meines Motorrades war undicht, das Motorrad stand in einer Benzinlache. Das benötigte Ersatzteil war beim örtlichen BMW-Händler vorrätig, mit Hilfe meiner Kumpels war der Schaden schnell behoben und wir konnten Richtung Rabac fahren. Auf dem Weg hielten wir an einer Tropfsteinhöhle in Postojna/Slowenien. Nach eigener Angabe die größte und schönste Europas. Das kann sein, ich zumindest habe noch keine größere Höhle gesehen. Von hier aus fuhren wir weiter bis Rabac. Unser Hotel war eher mittelmäßig, dafür lag der Strand nicht weit entfernt. Die Strände in Kroation sind steinig, ohne Schuhe kann man da kaum laufen. Dafür ist das Wasser glasklar und angenehm kühl.

Tag 4

For today we had no big plans. Drive through the peninsula, visit the harbor town of Umag, enjoy the evening in Rabac on the beach.

Für heute hatten wir keine großen Pläne. Durch die Gegend fahren, die Hafenstadt Umag besuchen, den Abend in Rabac am Strand genießen.

Tag 5

Another quiet day. The harbor town of Porec was on the agenda. This trip was worth it, Porec is very nice. In the evening we were back at the beach.

Noch ein ruhige Tag. Die Hafenstadt Porec stand auf dem Programm. Diese Fahrt hat sich gelohnt, Porec ist sehr schön. Abends lagen wir wieder am Strand.

Tag 6

The time in Rabac was over, our next apartment was in Karlobag. We went by ferry to Krk, made a tour through the island and took then ferry to the mainland. In Karlobac we moved to our house. In the garden was a pool in which we quikly cooled down after the ride. The beach was only 200 meters away.

Die Zeit in Rabac war vorbei, unsere nächste Ferienwohnung war in Karlobag. Wir fuhren mit der Fähre nach Krk, machten eine Inseltour und setzten dann mit der Fähre auf das Festland über. In Karlobac bezogen wir unser Ferienhaus. Im Garten stand ein Pool in dem wir uns gleich abkühlten. Der Strand war auch nur 200 Meter entfernt.

Tag 7    Plitwitzer Seen

On this day we drove to the Pillwitz Lakes. Perhaps not everyone knows the name, but most people have seen the Pillwitzer Seen already on TV, since the old Winnetou movies were filmed there. The journey took about an hour. We passed the birthplace of Nicolas Teslo, unfortunately we did not have enough time for a stop. In the natural park Pillwitzer Seen you can choose different lengths of tours. We opted for a 6 hour tour. The nature in the park is breathtakingly beautiful! From the first to the last meter! I could have stayed there all day, but we wanted to continue. I've seen a lot of the world and I'm not so easy to impress. But I can say that the Pillwitz lakes are one of the most beautiful spots on earth I have ever seen.

An diesem Tag sind wir zu den Pillwitzer Seen gefahren. Vielleicht kennt nicht jeder den Namen, aber die meisten Menschen haben die Pillwitzer Seen schon im Fernsehen gesehen, da dort die alten Winnetou Filme gedreht wurden. Die Fahrt dorthin dauerte ungefähr eine Stunde. Wir kamen am Geburtsort von Nicolas Teslo vorbei, leider reichte die Zeit nicht für einen Stopp. Im Naturpark Pillwitzer Seen kann man sich unterschiedlich lange Touren raussuchen. Wir entschieden uns für eine 6-stündige Tour. Die Natur in dem Park ist atemberaubend schön! Vom ersten bis zum letzten Meter! Ich hätte den ganzen Tag dort verweilen können, aber wir wollten weiter. Ich habe schon viel von der Welt gesehen und bin nicht mehr so leicht zu beeindrucken. Aber ich kann sagen, dass die Pillwitzer Seen eines der schönsten Flecken Erde sind, die ich je gesehen habe.

Tag 8

On the eighth day you shall rest, or so. In any case, we had enough of the driving and wanted to take an even quieter day and make a short trip to Zadar. Well, it became again a day trip, one underestimated easily the distances. So we went to Zadar. I still remembered Zadar from my sailing trip. The city is nice but it does not offer real highlights. I think I should have stayed at home and rest. Well, afterwards one is smarter. At least I heard the sea-organ in Zadar. The air compressed by the waves is directed to an organ, the sea and the waves make the music.

Am achten Tag sollst Du ruhen, oder so. Jedenfalls hatten wir genug von der Fahrerei und wollten einen noch ruhigeren Tag einlegen und nur eine kurze Tour nach Zadar machen. Naja, aus der kurzen Tour wurde wieder eine Tagestour, man unterschätzt leicht die Entfernungen. Wir fuhren also nach Zadar. Ich hatte Zadar noch von meinem Segeltörn in guter Erinnerung. Die Stadt ist schön, aber wirkliche Highlights bietet sie nicht. Ich denke, ich hätte daheim bleiben und mich ausruhen sollen. Naja, hinterher ist man schlauer. Zumindest habe ich die Meeresorgel in Zadar gehört. Die von den Wellen komprimierte Luft wird zu einer Orgel geleitet, das Meer und die Wellen machen die Musik.

Tag 9+10

The 1000 km return trip can not be made in one day, so we planned an overnight stay in Canazei in the Dolomites. The first day of the return trip was like hell! At 35 °C in the shade, even the airflow does not cool you down. The route did not come to an end, we drove the highway and we did not get closer to the destination.. Somehow we arrived in Canazei. The temperature of 29 ° C felt cool. The hotel was good, one should bookmark Canazei as a base for a tour in the Dolomits . The next day we finally went home. But we did not want to drive a highway and looked for a route through the mountains. We drove over the Timmelsjoch, at whose summit a motorcycle museum has recently opened. I took this as a welcome break and looked at the old motorcycles. On this day a moped marathon took place at the Timmeljoch. The streets were full with small 50 ccm mopeds and it smelled everywhere after two-stroke oil. At some point I was at home, took a bath and laid on the couch. It was nice, but after 3500 km on the bike you are simply broken.

Die 1000 km Rückfahrt sind nicht an eine Tag zu schaffen, deshalb planten wir eine Übernachtung in Canazei in den Dolomiten. Der erste Tag der Rückreise war die Hölle! Bei 35° im Schatten kühlt auch der Fahrtwind nicht mehr. Die Strecke nahm kein Ende, wir kürzten über die Autobahn ab und trotzdem kamen wir dem Ziel nicht näher. Irgendwann Abends kamen wir in Canazei an. Die 29° Lufttemperatur kamen uns angenehm kühl vor. Das Hotel war gut, Canazei sollte man sich aus Ausgangspunkt für eine Dolomitentour merken. Am nächsten Tage fuhren wir endlich heim. Wir wollten aber keine Autobahn fahren und suchten eine Strecke über die Berge. Wir fuhren über das Timmelsjoch, auf dessen Passhöhe erst kürzlich ein Motorradmuseum eröffnet hat. Dies nahm ich als willkommene Unterbrechung und schaute mir die alten Motorräder an. An diesem Tag fand am Timmeljoch ein Moped-Marathon statt. Die Straßen waren voll mit kleinen 50ern und es roch überall nach Zweitaktöl. Irgenwann war ich dann daheim, habe mir ein Bad eingelassen und mich auf die Couch gelegt. Es war schön, aber nach 3500 km auf dem Motorrad ist man einfach kaputt.